Schamanismus

 

Schamanismus ist das älteste Wissen über die uns heute vergessenen Kräfte des Universums. Auf all unseren Kontinenten und Himmelsrichtungen ist der Schamanismus vertreten. Nach Meinung der Anthropologen reichen seine Wurzeln vermutlich bis 60.000 Jahre zurück. Somit ist Schamanismus die älteste Form des Heilens, die die Menschheitsgeschichte für Mensch, Natur und Tier kennt.

 

Der schamanische Weg ist eine Philosophie, ist ein spiritueller Weg, er ist die energetische Medizin aller Lebewesen auf der Erde. Die schamanische Arbeit beruht auf das Erkennen von Energie, die uns alltäglich umgibt. Denn hinter jedem Materiellen (z.B. Geld) oder Gefühle (z.B. Liebe, Traurigkeit, Wut,…) steckt Energie.

 

Im schamanischen Weltbild sind wir Menschen mit den Tieren, den Pflanzen, der Landschaft, dem Wetter und den Jahreszeiten über eine Seele mit der göttlichen Ebene, dem Licht, verbunden. Durch diese Verbindung beeinflussen wir uns gegenseitig.

 

Schamanische Arbeit wurde in den früheren Kulturen meist nur mündlich weitergeben, sodass es wenig alte Aufzeichnungen gibt. Durch mündliche Weitergabe konnte auch einiges vergessen werden und besonders durch die weltweite Christianisierung haben viele (Natur-)Völker ihre ursprünglichen, natürlichen Wurzeln verloren.

Dr. Michael Harner (1929-2018), amerikanischer Anthropologe, hat seit den 1960er Jahren viele Reisen weltweit zu den noch existierenden Naturvölkern übernommen und hat deren Technik beobachtet, untersucht und verglichen. Für die westliche Welt hat er einen verständlichen Leitfaden erarbeitet, damit auch wir (wieder) mit der ältesten Form des Heilens arbeiten können. Das Ergebnis seiner kulturvergleichenden Studien bezeichnet Michael Harner als Core-Schamanismus (Core = Kern oder Basis). Mit der Foundation für Shamanic Studies erfahren z.B. Gruppen und/oder Einzelpersonen, die die schamanische Tradition verloren haben oder Gefahr laufen, dass sie diese verlieren, einen neuen Zugang zu schamanischem Wissen. Die Foundation "bildet" keine Schamanen aus, sondern Ziel ist es, dass der westlich geprägte Mensch die Technik der schamanischen Arbeit erlernen kann.

 

Schamanismus wird auch heute noch überall auf der Welt praktiziert - auch die Aufgaben der Praktizierenden sind gleich geblieben. Weltweit gibt es Lehrer, die die schamanische Heiltechnik weitergeben und unterrichten.

 

Auf meinem Weg wurde ich bisher zu verschiedenen Trainern, Lehrern und Schamanen unterschiedlicher Traditionen geführt. Diese sind: The Foundation of Shamanic Studies Europe - Dr. Heike Spalteholz und Kai Goerlich, Sandra Ingerman, Mirella Loffredo, Adeltraud Freer, Lutz Mahn, Jeanne Ruland, sibirische Schamanin Aayla mit Team, Shamanic Berlin mit Team u.v.m. Weitere Lehrmeister sind meine Freunde, meine Familie, meine Kollegen, die Natur, die Tiere und das Leben selbst.

 

Meine wichtigsten Lehrer sind die der nichtalltäglichen Wirklichkeit. Sie begleiten und lehren mich. Ihnen gilt mein ganz besonderer, herzlicher, liebevoller und größter Dank !

 

* zur einfachen Lesbarkeit ist hier nur die männliche Schreibform verwendet; sie gilt aber auch für die weibliche Form